Die Gemeinde Glarus sanierte das Freibad Goldigen in Netstal für die Zukunft.
Die in die Jahre gekommene Badewassertechnik musste erneuert werden. Um die neue Anlage unterbringen zu können, war der Bau eines neuen Technikraums erforderlich. In diesem Zuge wurde oberhalb des Technikraums ein neues Kinderplanschbecken erstellt.
Der neue Technikraum umfasst ein Kieselgur-Absetzbecken, ein Ausgleichsbecken, einen Raum für die Filteranlagen sowie zwei Lagerräume für Verbrauchsmaterialien. Der Technikraum und das darüberliegende Kinderplanschbecken wurden als Stahlbetonkonstruktion mit Sichtbetonfassade ausgeführt. Dabei galten erhöhte Anforderungen an Dichtigkeit, Chloridbeständigkeit und Ästhetik.
Die Vor- und Rücklaufleitungen zu den Becken mussten ebenfalls erneuert werden, um der erhöhten Umwälzmenge gerecht zu werden. Für die Erstellung der Baugrube sowie der Gräben für die Vor- und Rücklaufleitungen waren teilweise Unterfangungen und Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Zudem wurden beide Schwimmbecken mit einer neuen Folienauskleidung versehen. Der bestehende Betonsprungturm im großen Becken wurde durch einen neuen Sprungturm aus Edelstahl außerhalb des Beckens ersetzt. Die Edelstahl-Wasserrutsche erhielt ein neues, separates Landebecken.
Die Verkehrsführung erfolgte während der gesamten Bauzeit über eine zuvor errichtete, rund 60 m lange Hilfsbrücke mit Auffahrtsrampen. Aufgrund der Hochwassersicherheit im Bauzustand musste die Brücke an erhöhter Lage betoniert und anschliessend abgesenkt werden.
| Baujahr: | 2023/2024 |
|---|---|
| Bauherr: | Gemeinde Glarus |
| Architekt: | Beck Schwimmbadbau AG, Winterthur |
| Leistungen Runge AG: | Tragwerksplanung Massivbau, Begleitung Erdarbeiten und Sicherungsmassnahme |
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